Was wir bauen
Ein kleines Studio für iOS-Apps — ruhige Werkzeuge für die eigene Entwicklung, in jedem Alter.
fiomira baut iOS-Apps für die eigene Entwicklung — Werkzeuge für das, woran ein Mensch in jedem Alter still arbeitet: rechnen üben, eine Gewohnheit halten, seltene Wörter sammeln. Die erste ist Mathefibel — eine Lern-App für die ersten Schritte im Kopfrechnen, im Stil einer ruhigen Schiefertafel. Bei einer Kinder-App wie dieser ist die Familie ein natürlicher Ort dafür: Kinder mit ihren Eltern, am selben Gerät. Weitere Apps folgen in derselben Linie, kleine, in sich geschlossene Werkzeuge — manche eher für Erwachsene, jede für die Arbeit an einer Sache.
Wir arbeiten langsam. Eine App erscheint, wenn sie fertig ist, nicht wenn ein Quartal endet. Jedes Detail wird so lange gebaut, bis es sich in der Hand richtig anfühlt — das Geräusch eines Tippens, der Abstand zwischen Zahl und Linie, der Moment, in dem eine Aufgabe verschwindet und die nächste erscheint. Diese Sorgfalt ist unsere einzige Form von Werbung.
fiomira ist ein Ein-Personen-Studio. Was hier entsteht, geht durch eine einzige Hand, und das ist Absicht. Wir machen wenige Apps, sehr genau, für Menschen, die ihre Geräte bewusst benutzen wollen. Klein bleiben ist der Plan, nicht eine Phase auf dem Weg zu etwas Größerem.
Was uns leitet
- Apps werden bezahlt, nicht beworben.
- Was auf dem Gerät passiert, bleibt auf dem Gerät.
- Eine App soll sich selbst genügen.
- Von einem Elternteil gemacht. Was hier entsteht, kommt aus einem echten Familienalltag — aus dem, was morgens hilft und nachmittags im Weg ist —, nicht aus einer Marktstudie. Diese Herkunft ist die Ausgangsposition des Studios, kein Verkaufsargument.
- Einmal kaufen, dauerhaft besitzen. fiomira-Apps werden einmal bezahlt und gehören danach den Käufern. Was heute funktioniert, funktioniert auch in zwei Jahren noch, ohne dass ein Zeitraum abläuft.
- Eine App ist ein Werkzeug. Ein Tablet kann ein Werkzeug sein, so wie ein Bleistift ein Werkzeug ist — man nimmt es zur Hand, wenn etwas zu tun ist, und legt es weg, wenn man fertig ist. fiomira baut Apps, die so benutzt werden wollen. Die geschlossene App ist genauso Teil des Entwurfs wie die geöffnete.
- Etwas darf wachsen. Aus einem kleinen, klaren Anfang kann etwas Größeres werden — der volle Punkt, der sich zum offenen Ring weitet. Wachsen wird verdient: durch Dranbleiben, durch Wiederkommen, durch Üben an den Tagen, an denen es leichter wäre, es zu lassen. Eine App von uns macht den zurückgelegten Weg sichtbar, ohne ihn in eine Punktzahl, eine Belohnung oder etwas zu Verlierendes zu verwandeln.
- Für den Einzelnen. Jeder, der eine App von uns benutzt, hat seinen eigenen Fortschritt, seinen eigenen Stand. Wo eine App in einer Familie benutzt wird, stehen mehrere Profile nebeneinander auf einem Gerät, und Eltern haben einen ruhigen Bereich, in dem sie nachlesen können, wie es läuft.
- Schlicht aussehen. Die Oberflächen sind reduziert, weil Konzentration durch Reduktion entsteht. Eine Aufgabe pro Bildschirm, ein klarer nächster Schritt, kein Drumherum, das ablenkt.
Über uns
fiomira ist 2026 gestartet, als das Studio einen Namen brauchte für die Arbeit, die ohnehin schon im Gange war: die Entwicklung von Mathefibel, einer Lern-App für Grundschul-Rechnen. Der Name ist lateinisch — fiō mīra, „Wunderbares wird" — und beschreibt das, was das Studio Stück für Stück tut. Etwas entsteht, leise, ohne Aufhebens.
Das Studio wird von einer Person geführt. Entwurf, Code, Texte, die Tafel im Hintergrund — alles geht durch dieselben Hände. Das hat seinen Grund: was klein bleibt, kann genau bleiben. Folgende Apps werden in derselben Haltung entstehen.
Sitz ist in Deutschland. Erreichbar unter [email protected].